Abschlussarbeit: Normkonforme Erweiterung eines Digitalen Produktpasses und Anbindung an eine AAS
StuttgartPosted Aug 31, 2026
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Ausschreibung für die Fachrichtungen wie z. B.: Informatik, Softwaredesign, Softwareengineering, technische Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen oder vergleichbare.
Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll der bestehende Digitale-Produktpass-(DPP-)Prototyp für ein Kleingerät technisch und semantisch weiterentwickelt werden. Der vorhandene Prototyp dient dabei als fachliche und technische Grundlage. Er umfasst ein domänenspezifisches Datenmodell, einen FastAPI-basierten Backend-Service, einen interoperablen Datenaustausch auf Basis von JSON-LD und Schema.org sowie eine webbasierte Benutzeroberfläche.
Ziel der Arbeit ist die Konzeption und prototypische Umsetzung einer normkonformen DPP-Architektur unter Berücksichtigung der neuen DPP-Normen EN 18216:2026 sowie EN 18219:2026 bis EN 18223:2026. Die relevanten normativen Anforderungen sind systematisch zu analysieren, auf den bestehenden Prototyp abzubilden und in ein erweitertes Daten-, Schnittstellen- und Governance-Konzept zu überführen. Dabei sind insbesondere Anforderungen an Datenstruktur, Identifikation, Interoperabilität, Datenzugriff, Aktualisierbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Vertrauenswürdigkeit zu berücksichtigen.
Ein weiterer Kernbestandteil ist die Anbindung des DPP an eine Asset Administration Shell (AAS, Verwaltungsschale). Hierzu soll ein geeignetes AAS-Modell entwickelt bzw. ausgewählt werden, das die DPP-relevanten Produkt-, Komponenten-, Material-, Nutzungs-, Service- und End-of-Life-Informationen strukturiert abbildet. Der DPP soll dabei als interoperabel nutzbare Informationssicht innerhalb beziehungsweise in Verbindung mit der AAS realisiert werden. Für dokumenten- und nachweisbezogene Inhalte ist insbesondere die Einbindung einer AAS Attachment Structure zu konzipieren und prototypisch umzusetzen.Die Arbeit soll demonstrieren, wie ein bisher eigenständiger DPP-Prototyp in eine AAS-basierte, normorientierte Architektur überführt werden kann und dabei ggf. auf ein vergleichbares Produkt / Produktgruppe einer vorhandenen AAS angepasst werden. Abschließend sind die Umsetzung und die Interoperabilität anhand ausgewählter Use Cases, beispielsweise Reparatur, Bauteiltausch, Materialrückgewinnung oder Nachweisbereitstellung, zu validieren.
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